Albas

Albas

Albas was written during a one year residence 1995 in France in Narbonne near the small village of Albas.
The titel of the composition refers to the Alba; a French song of the
troubadours in the 13 th sentury – the forerunner of the European
“Minnesänger”.

So the subject of this music is love, compassion – it’s about sound, independence,
quiet, spirituality, chance, heterogeinity, non-intention.
Harmony and beauty are temporary conditions into disorderliness.
Repetition is remembrance turned foreward.

The piece is leaned on the traditional notation and it leaves freedom in
pauses, dynamics agogics, timbre..
The piece is placed between composition and improvisation.
I mixed aleatoric techniques with twelve tone scales and fragments of melodies so that there develop polyphonic situations and melodies which we might think to know but which are turned into an unexpected tune or simply end.
It’s created an asymmetric harmony and an irregular rhythm.
There is no development but moving interferences between the different voices.

The musicians make their timing decisions individual and with a stop-clock.
They act as independend solists.
Every performance of Albas has it’s own situation, it’s different with
every presentation. Albas is static but living.
The ensemble is varyable from solo to septet and even more.
The whole partitur has got 127 pages an may last up to 130 minutes.

The recording of the premiere in 2003 in Berlin was made with the participation of:

Burkhard Beins: percussion,
Johanne Braun: oboe
Gesine Conrad: cello,
Volker Grewe: vibraphone,
Bettina Junge: flute,
Annette von der Mark: guitar
Sybille Ott-Kohm: piano,

The score of the individual voices is published by Verlag Neue Musik, Berlin

Albas wurde während eines einjährigen Aufenthaltes 1995 in Frankreich in Narbonne nahe dem kleinen Dorf Albas geschrieben.
Der Titel der Komposition bezieht sich auf die Alba; ein französisches Lied der
Troubadours im 13. Jahrhundert – die Vorläufer der Europäischen
Minnesänger.

Das Thema dieser Musik ist also die Liebe.
Es geht um Klang, Unabhängigkeit, Ruhe, Spiritualität, Chance, Heterogenität, Nicht-Intention. Harmonie und Schönheit sind vorübergehende Bedingungen im Chaos.
Wiederholung findet statt als Erinnerung, die sich vorwärtz wendet.

Das Stück lehnt sich an die traditionelle Notation an und lässt Freiheit in Pausen, Dynamik Agogik, Klangfarbe….
Das Stück ist angesiedelt sich zwischen Komposition und Improvisation.
Ich habe aleatorische Techniken mit Zwölftonskalen und Melodiefragmenten vermischt, so dass polyphone Situationen und Melodien entstehen, die wir vielleicht zu kennen meinen, die aber in unerwartete Melodien gewandelt werden oder einfach enden.
Es entsteht eine asymmetrische Harmonie und ein unregelmäßiger Rhythmus.
Es gibt keine Entwicklung, sondern sich bewegende Interferenzen zwischen den verschiedenen Stimmen.

Die Musiker treffen ihre Timing-Entscheidungen individuell und mit einer Stoppuhr.
Sie agieren als unabhängige Solisten.
Jede Aufführung von Albas hat ihre eigene Situation, sie ist anders bei
jeder Präsentation. Albas ist statisch, aber lebendig.
Das Ensemble ist von Solo zu Septett oder mehr variabel.
Das gesamte Partitur umfasst 127 Seiten und kann bis zu 130 Minuten dauern

Die Aufnahme der Premiere 2003 erfolgte unter Beteiligung von:

Burkhard Beins: Perkussion,
Johanne Braun: Oboe
Gesine Conrad: Cello,
Volker Grewe: Vibraphon,
Bettina Junge: Flöte,
Annette von der Mark: Gitarre
Sybille Ott-Kohm: Klavier,

Die Partitur der Einzelstimmen wurde im Verlag Neue Musik, Berlin veröffentlicht